Inklusion

Bildung

Bereich

»Es ist normal, verschieden zu sein.«

Das Bildungsverständnis, das die Autor*innen dieser Webseite Inklusion haben, setzt als Grundlage die Anerkennung von Vielfalt. Das gilt für die Unterschiedlichkeit der einzelnen Menschen, ihren Bildungsmöglichkeiten und  -bedürfnissen und auch für die Vielfalt in der Zusammensetzung der unterschiedlichsten Gruppen.

Wir wollen allen Menschen ihr Recht auf Teilhabe an Bildung ermöglichen und sie zur Teilhabe ermutigen. Wir wollen christliche Gemeinschaft erlebbar machen – inklusiv, das heißt: ohne Ausgrenzung, Sortierung und Sonderbehandlung. Die Herausforderung ist, wie diese gleichberechtigte Teilhabe für alle gestaltet werden kann. Hilfreiche Informationen und Mut machende Praxisbeispiele wurden für die verschiedenen Bildungsbereiche zusammengestellt.

Bildung umfasst alle Altersgruppen, unterschiedliche Bildungsbereiche und Bildungsinstitutionen (Kindertagesstätten, Schulische Bildung, Religionspädagogik / Hochschule und Erwachsenenbildung). Manchmal kann zwischen den Bildungsbereichen keine klare Abgrenzung erfolgen und manches hat Gültigkeit für alle.  Es wird daher empfohlen, sich auch in den anderen Bildungsbereichen umzusehen.

Kindertagesstätten


Von Anfang an „einfach dazugehören“.

Für die Jüngsten ist es besonders wichtig, das Dazugehören von allen kleinen und großen Menschen zu erleben. Für die einen, damit sie weniger Ausgrenzung, Sortierung und Sonderbehandlung erfahren. Und für die anderen ist es elementar zu erleben und zu erkennen: es ist ganz normal, dass wir verschieden sind.

Im Bereich von Kindergarten /Kindertagesstätte ist international schon länger der Blick auf ein inklusives Miteinander gerichtet. Hilfreiche Materialien, wie der „Index für Inklusion“ wurden entwickelt. Die Umsetzung in der Praxis braucht allerdings noch vielfältige Unterstützung und Mut machende Beispiele. Gewinnen können dabei letztendlich alle in unserer Gesellschaft, in der wir in Zukunft leben – nicht nur die Kleinen.


Handreichungen

Für eine allererste Orientierung oder den Einstieg ins Thema Inklusion in Einrichtungen für Kinder, mit dem Team, Eltern oder dem Träger empfehlen sich die Thesen zum Inklusionsbegriff  nach Prof. Dr. U. Rabe-Kleberg:

Thesen zum Inklusionsbegriff nach Rabe-Kleberg

Ausführliche Erläuterungen gibt ein Vortrag von Prof. Dr. Rabe-Kleberg:

Warum Inklusion? Und mit welchem Ziel? 17 Thesen

Intensiv beschäftigen sich die aufgeführten Handreichungen mit Theorie und Praxis:


Auftrag Inklusion - Perspektiven für eine neue Offenheit in der Kinder- und Jugendarbeit. Inhaltliche Grundlagen, Handlungsempfehlungen und Anregungen für die Praxis

Inklusion ist ein Auftrag. Ein Auftrag an alle Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit und auch an alle Kinder und Jugendlichen selbst. Damit Kinder und Jugendliche gleichberechtigt teilhaben können, braucht es verschiedene Wege, Möglichkeiten und Methoden. Diese Vielfalt kommt in der Broschüre vor. Die Broschüre ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil beschäftigt sich mit den inhaltlichen Grundlagen von Inklusion und bietet eine Standortbestimmung an. In der Standortbestimmung sind 12 Fakten formuliert, welche sich mit Grundlagen von Inklusion und der Verantwortung der Kinder- und Jugendarbeit auseinandersetzen.

Der zweite Teil ist Praxisnah. Es gibt einen Inklusionscheck mit Fragen aus den verschiedenen Bereichen der Kinder- und Jugendarbeit. Unterlegt sind diese Fragen mit konkreten Beispielen aus der Praxis. Es gibt eine lange Literaturliste mit Tipps zum Weiterlesen und Hinweise zu Fördermöglichkeiten durch Aktion Mensch.

Die Broschüre ist ein Ergebnis eines gemeinsamen Projektes der Aktion Mensch, der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland und der Diakonie Deutschland.

Hg.: Aktion Mensch, Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend Deutschland, Diakonie Deutschland (2015)


Sächsisches Landesmodellprojekt „Inklusion an Sächsischen Kindertageseinrichtungen“

Ein wissenschaftlich begleitetes vierjähriges Projekt im Auftrag des Staatsministeriums für Kultus (2013-2016). Die wichtigsten Ergebnisse wurden im Abschluss- und Ergebnisbericht vom Frühjahr 2017 veröffentlicht:

  • Öffentlichkeitsarbeit für ein breites Inklusionsverständnis
  • Landesweite Fachveranstaltungen
  • Regionale Fachveranstaltungen
  • Praxis für Praxis
  • Schulungsmaterialien
  • Beratung von heilpädagogischen Einrichtungen
  • Informationsmaterial für Eltern

„Im Rahmen der ersten Phase des Landesmodellprojektes wurden Strukturen und Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Inklusion als auch Qualitätskriterien für die Weiterentwicklung von integrativen zu inklusiven Ansätzen erarbeitet.“

Für die zweite Phase ist angestrebt, diese Erkenntnisse zu verbreiten und in ganz Sachsen für die Entwicklung von inklusiven Kindertageseinrichtungen Unterstützungsmaßnahmen und Materialien zu etablieren. Als Handlungsfelder werden genannt:

Die Projektleitung wird zwei sächsische Kindertageseinrichtungen, die sich der inklusiven Pädagogik öffnen möchten, bei der Einführung des „Index für Inklusion“ unterstützen und die Ergebnisse des Prozesses zur Verfügung stellen.

  • Die Berichte zum Downloaden und ein Film zum Projekt finden sich auf der entsprechenden Website des Ministeriums: www.inklusion-sachsen.de


Index für Inklusion (Tageseinrichtungen für Kinder) Lernen, Partizipation und Spiel in der inklusiven Kindertageseinrichtung entwickeln

von Tony Booth, Mel Ainscow und Denise Kingston

Die Arbeit mit dem Index (Fragenkatalog) ist idealerweise ein gemeinsames Unternehmen von Eltern, Kindern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (und Trägern). Zu diesem Entwicklungsprozess gibt es eine Anleitung zur Arbeit mit dem Index, Indikationen (Merkmale/Erkennungszeichen) und Fragen, entlang derer die eigene Bestandsaufnahme gemacht werden kann.

Der Index enthält eine umfangreiche Sammlung von Indikatoren für Inklusion in allen Bereichen einer Kindertageseinrichtung: Arbeitsschritte mit Zeitangaben, Listen, Beispiele für Elternbriefe, Erhebungsbögen/Fragebögen für alle Beteiligten - auch für die Kinder.

Angelegt ist die Arbeit mit dem Index als ergebnisoffener Prozess der jeweiligen Einrichtung, daher als Entwicklungshilfe für die eigene Einrichtung im Format Din A4 (Anpassungsmöglichkeit).

Hinweise:

  • Der Index ist aus der für die Schule verfassten Version herausgegangen. Grundstruktur und Arbeitsprozess sind in beiden Versionen gleich, die Materialien allerdings speziell in dieser Version auf Kindertageseinrichtungen abgestimmt.
  • Es ist die deutsche Ausgabe des englischen Originals, keine an deutsche Verhältnisse angepasste Version. Daher tauchen typische englische oder britische Besonderheiten auf. Die Herausgeberin hat daher im Anhang deutsche Literatur und einschlägige Gesetze ergänzt. 

Lust und Mut zur Inklusion in Kindertageseinrichtungen. Handreichung zur Öffnung von Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Behinderung

Mit vielen Praxisbeispielen will die Broschüre ermutigen, sich selbst auf den Weg zu machen. Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit Impulsfragen zur Reflexion der eigenen Haltung und der beruflichen Praxis. Diese Handreichung ist als Unterstützung und Anregung für Kindertageseinrichtungen gedacht, Zielgruppe sind vorrangig Pädagogen. Die lebendige Darstellung eignet sich ebenso für interessierte Eltern und Träger.

Im Vergleich zum Index, der Indikatoren als Listen zur Bestandsaufnahme enthält und  offene Impulse gibt, ist diese bayrische Handreichung (mit einigen regionalen Besonderheiten) ein Fließtext mit Arbeitsanweisungen ähnlich einem „Rezeptcharakter“, die z.T. noch fachlich begründet/erläutert werden. 

Hg.: Staatsinstitut für Frühpädagogik/Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (2015)


Verschieden und doch gemeinsam. Momentaufnahmen inklusiver Arbeit in der EKKW

Das umfangreiche Heft beschäftigt sich mit Inklusion in der KiTa, Schule, Konfirmandenarbeit, Kirchenmusik und Gehörlosenseelsorge. Es gibt außerdem eine Einführung zum Paradigmenwechsel von der Integration zur Inklusion. Für die inklusive Konfirmandenarbeit empfiehlt die Handreichung, auf Elementarisierung und auf Rituale zurückzugreifen. Auch die Einbeziehung eines Teams empfiehlt sie.

Das Heft geht auch auf Elternarbeit und Gruppenprozesse ein, beschreibt verschiedene Formen der inklusiven Konfirmandenarbeit und berichtet von Beispielen und Erfahrungen aus der Praxis. Die grundsätzliche Haltung zur Inklusion und das Suchen nach individuellen Lösungen wird immer wieder hervorgehoben.

Geeignet zur allgemeinen Orientierung, für Kirchenvorstände oder auch für die Elternarbeit. Für die Arbeit in einer Kindertageseinrichtung ist es kein ausreichender Handlungsleitfaden. 

Hg.: Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (2014)

 

 

Literaturhinweise

Alle Titel sind in der Bibliothek des Landeskirchenamtes ausleihbar.

  • Petra Wagner (Hrsg.): Handbuch Inklusion: Grundlagen vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung, Freiburg; Basel; Wien: Herder 2013.

Schulische Bildung

„Wer Inklusion will, sucht Wege, wer sie nicht will, sucht Begründungen.“

Hubert Hüppe

Inklusion verlangt, dass gesellschaftliche Systeme so verändert werden, dass das Recht aller Kinder auf Bildung und Förderung umgesetzt wird. Inklusive Pädagogik will den ressourcenorientierten Blick auf jedes einzelne Kind, nicht den Blick auf vorhandene Defizite zur Selektion („Aussortierung“). Denn individuelle Förderung und Unterstützung brauchen alle Kinder. Die Frage ist, wie diese gleichberechtigte Teilhabe in unserem Bildungssystem gestaltet werden kann. Viele gelungene Beispiele zeigen (bei allen Herausforderungen, die nicht verschwiegen werden dürfen), welchen Gewinn unsere gesamte Gesellschaft von realisierter Inklusion hat. Denn in den allgemeinbildenden Schulen trifft unsere gesamte Gesellschaft aufeinander. Die Welten der Kinder und Jugendlichen genauso wie die unterschiedlichen Weltansichten der Elternhäuser, Lehrkräfte, Träger und Verwaltungen. 


Handreichungen


Index für Inklusion: Lernen und Teilhabe in der Schule der Vielfalt entwickeln

von Tony Booth und Mel Ainscow

Die Arbeit mit dem Index (Fragenkatalog) ist idealerweise ein gemeinsames Unternehmen von Eltern, Kindern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (und Trägern). Zu diesem Entwicklungsprozess gibt es eine Anleitung zur Arbeit mit dem Index, Indikationen (Merkmale/Erkennungszeichen) und Fragen, entlang derer die eigene Bestandsaufnahme gemacht werden kann.

Der Index enthält eine umfangreiche Sammlung von Indikatoren für Inklusion in allen Bereichen der Schule.

Angelegt ist die Arbeit mit dem Index als ergebnisoffener Prozess der jeweiligen Einrichtung, daher als Entwicklungshilfe für die eigene Einrichtung im Format Din A4 (Anpassungsmöglichkeit). 

Hg.: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Fachbereich Erziehungswissenschaften (2002)


Praxisbeispiele

Praxisbeispiele aus dem Bereich Bildung > Schulische Bildung

  • Projekttag für Schulen zum Thema Taubheit und Gebärdensprache (PDF - 0,3 MB)
  • Schulentwicklung – Begleitprogramm inklusive evangelische Schule (PDF - 0,2 MB)
  • Toleranz und Respekt – Projekttage BBW (PDF - 0,2 MB)
  • Inklusive Schule mit Lernbegleitung (PDF - 0,2 MB)
  • Bestpractice-Beispiel Ev. Schulgemeinschaft Erzgebirge (PDF - 0,4 MB)

    Literatur

    Alle Titel sind in der Bibliothek des Landeskirchenamtes ausleihbar.

      • Tony Booth; Mel Ainscow: Index für Inklusion: Ein Leitfaden für Schulentwicklung. Mit Online-Materialien. Auch für Kindergärten, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen, Weinheim; Basel: Beltz, 2017 (4., überarbeitete Auflage)
      • Meike Kricke; Kersten Reich; Lea Schanz; Jochen Schneider: Raum und Inklusion. Neue Konzepte im Schulbau, Weinheim; Basel: Beltz 2018.

    Religionspädagogik

    Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus

    (Gal 3,28)

    Gottes Menschenfreundlichkeit und das davon geprägte christliche Menschenbild verlangen als Grundhaltungen die Wertschätzung von Unterschiedlichkeit, den respektvollen Umgang und die „Tugend der Barmherzigkeit“.

    Im Bereich der Religionspädagogik in ihren verschiedenen Facetten ist es wichtig, sich selbst in seinem Denken und Handeln immer wieder kritisch zu prüfen, ob vom Grundverständnis her tatsächlich inklusiv gedacht und gearbeitet wird. Denn oft werden in der Praxis eher die Kriterien von Integration erfüllt. Inklusion verlangt einen ganz anderen Denkansatz, einen Perspektivwechsel. Es geht nicht nur um Barrierefreiheit. Es geht um die Bewusstseinsbildung der verantwortlichen Religionspädagogen, wie auch der Gruppen mit denen gearbeitet wird. Es geht um Ermöglichung und Ermutigung zur Teilhabe und Beteiligung jedes einzelnen Menschen. Sich einbringen zu können, stärkt den einzelnen, ist ein Gewinn für die Kompetenzen einer Gruppe und machen christliche Gemeinschaft erlebbar.


    Verschieden und doch gemeinsam - Momentaufnahmen inklusiver Arbeit (2014)

    Das umfangreiche Heft Verschieden und doch gemeinsam - Momentaufnahmen inklusiver Arbeit (2014) der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck beschäftigt sich mit Inklusion in der KiTa, Schule, Konfirmandenarbeit, Kirchenmusik und Gehörlosenseelsorge. Sie gibt außerdem eine Einführung zum Paradigmenwechsel von der Integration zur Inklusion. Für die inklusive Konfirmandenarbeit empfiehlt die Handreichung auf Elementarisierung und auf Rituale zurückzugreifen. Auch die Einbeziehung eines Teams empfiehlt sie. Das Heft geht auch auf Elternarbeit und Gruppenprozesse ein, beschreibt verschiedene Formen der inklusiven Konfirmandenarbeit und berichtet von Beispielen und Erfahrungen aus der Praxis. Die grundsätzliche Haltung zur Inklusion und das Suchen nach individuellen Lösungen wird immer wieder hervorgehoben. 

    Hg.: Bildungskammer der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (2014)


    Onlineplattform Inklusive Religionspädagogik der Vielfalt

    Kooperationspartner*innen dieses Portals:

    Prof. Dr. Katharina Kammeyer, Universität Paderborn

    Prof. Dr. Thorsten Knauth, Universität Duisburg Essen

    Prof. Dr. Ilona Nord Universität Würzburg

    Dr. Annebelle Pithan, Dr. Peter Schreiner, Comenius-Institut Münster

    Eine Pädagogik der Vielfalt fördert Inklusionsprozesse. Sie schätzt Differenzen zwischen Menschen, sie fördert Heterogenität anstatt Homogenität. Die Kooperationspartner*innen arbeiten mit einem weiten Verständnis von Inklusion, denn Diskriminierung hat viele Facetten und  betrifft unterschiedlichste  Menschen.

    Auf der Online-Plattform finden Sie Wissenswertes, Nützliches und Praktisches für eine Religionspädagogik, die die Vielfalt der Schüler*innen, Studierenden und Lehrenden anerkennt und als Selbstverständlichkeit versteht.

    • Grundlagen zu einer inklusiven Religionspädagogik der Vielfalt anhand ausgewählter wissenschaftlicher Texte und Grafiken
    • Anregungen und Bausteine für die Aus- und Fortbildung: z.B. Fortbildungsbausteine zur inklusiven Religionslehrer*innenbildung, Leitlinien und Fragen zur Selbstreflexion und Diskussion zu den Heterogenitätsdimensionen, exemplarische Fortbildungs- und Unterrichtsmaterialien
    • Interaktivität und Vernetzung: dazu entsteht ein Blog zu aktuellen Themen rund um Vielfalt und inklusiven Religionspädagogik, Diskussionsforen, ein Netzwerk der Interessierten mit Personen und Terminen

    Das Portal will kontinuierlich neue Inhalte bereitstellen.


    Literatur

    Alle Titel sind in der Bibliothek des Landeskirchenamtes ausleihbar.

    • Anita Müller-Friese, Arbeitshilfe Religion inklusiv. Praxisband, Stuttgart 2012.
    • Wolfhard Schweiker, Arbeitshilfe Religion inklusiv. Basisband, Einführung, Grundlagen und Methoden, Stuttgart 22014.
    • Annebelle Pithan/Wolfhard Schweiker (Hg.), Evangelische Bildungsverantwortung. Inklusion, Münster 2011.
    • Annebelle Pithan/Agnes Wuckelt/Christoph Beuers (Hg.), „[…] dass alle eins seien“: im Spannungsfeld von Exklusion und Inklusion, Münster 2013. 

    Erwachsenenbildung

    Lebenslanges Lernen heißt, dass mit der schulischen Bildung und der Ausbildung das Lernen nicht abgeschlossen ist. Täglich begegnet uns Neues, das uns herausfordert und von uns ein Weiterlernen verlangt. Dabei geht es uns alle an, dass wir keine Person verlieren, besonders nicht diejenigen, die ihr Recht selbst nicht laut einfordern. Angebote für Erwachsene sollen auch in diesem Bereich die Vielfalt im Blick haben: die eher langsam oder mit nur mit besonderer Unterstützung Lernenden sowie die schnell und leicht Lernenden; Menschen, die sich selbst als Verlierer unseres Bildungssystems erleben; die keine finanziellen Mittel für  kostenpflichtige Bildungsangebote haben und auch Erwachsene, denen aufgrund ihrer Herkunftssprache und kulturellen Prägung Zugänge zu Bildung erschwert sind. Neben den geistlichen Themen, die bei kommerziellen Bildungsanbietern häufig fehlen, sind Bildungsangebote besonders wichtig, die das gegenseitige Lernen in der Vielfalt und die Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen. 


    Praxisbeispiele

    Praxisbeispiele aus dem Bereich Bildung > Erwachsenenbildung

      • Impulstag Inklusion  (PDF - 135 KB)
      • Meine Rechte meine Stimme (PDF - 12,8 MB)

    Literatur

    Alle Titel sind in der Bibliothek des Landeskirchenamtes ausleihbar.

    • Annebelle Pithan/Wolfhard Schweiker (Hg.), Evangelische Bildungsverantwortung. Inklusion, Münster 2011.

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