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„Klagezeit“


25. Februar 2021

Hören, Schweigen und Beten in Zeiten der Pandemie

LEIPZIG - Unter dem Titel „Klagezeit“ wird in Coronazeiten seit sieben Wochen zu einem besonderen Gebets-Angebot in zwei Leipziger Kirchen eingeladen. Die wöchentliche Gebetsreihe freitags um 17:00 Uhr wurde mit ihren bisherigen sechs Nachmittagen gut angenommen und jeweils von zwei anderen Betern vorbereitet und gestaltet. Zunächst findet sie abwechselnd in der evangelischen Peterskirche und der katholischen Propsteikirche statt. Ein Livestream begleitet und dokumentiert die Gebetsreihe, zu der auch die Möglichkeit angeboten wird, vor Ort in den Kirchen Bitten und Gebete auf Zetteln in eine symbolische Klagemauer zu stecken. 

Zuschauer können sich über das Gebets-Angebot im Internet vertraut machen. So gestalteten unter musikalischer Begleitung beispielsweise am letzten Freitag Claus Jacobi von Wangelin, stationsleitender Pfleger auf der Covid-19-Station im Diakonissenkrankenhaus, und Gerit Schleusener, Sozialarbeiterin in der Oase und im Teekeller der Wohnungslosenhilfe, die Andacht in der Peterskirche. Am morgigen Freitag, 26. Februar, wird wieder in die Propsteikirche eingeladen.
Geplant ist die wöchentliche Gebetsreihe bis zum Karfreitag am Ende der Passionszeit.

Der Kirchenbezirk Leipzig, das Dekanat Leipzig und das Institut für Praktische Theologie der Theologischen Fakultät hatten die Idee für das Gebets-Angebot unter dem Titel „Klagezeit: Hören. Schweigen. Beten.“ In einer reichlichen halben Stunde kommen ein oder zwei Menschen zu Wort, die von den Folgen persönlich betroffen sind. Ihre Erfahrungen werden im Gebet aufgenommen. Über die Zeit entsteht eine Mauer aus Ziegelsteinen, von denen jeder Stein für einen Bericht, eine Situation, ein Thema steht. Auf der Internetpräsenz http://www.klagezeit-leipzig.de ist jeweils der Gottesdienst des vergangenen Freitags zu sehen.

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